Weil Sie das Beste verdient haben
Eigener Knochen und Gewebe haben ein unglaubliches Heilungspotenzial. Wie sonst könnten Milchzähne ausfallen und die bleibenden Zähne ohne Knochendefekte aus dem Kiefer heraus wachsen. Ein normal entfernter bleibender Zahn hinterlässt ein Zahnfach (Alveole), das sich mit Blut füllt. Dieses Blut bildet sich innerhalb von sechs Wochen in Geflechtknochen um, der in weiteren sechs Wochen von ortsständigem Knochen durchwachsen wird und Kalzium einlagert.
Bis hier braucht es überhaupt keinen Einsatz von Knochen. Wobei findige Behandler auch hier bereits die Zahnfächer mit Kunstknochen füllen und diesen ihren Patienten in Rechnung stellen. Bei schlechter Heilung ist hier die Anwendung von plättchenreichem Fibrin angezeigt, das auch vollständig vom Körper des Patienten bereitgestellt wird.
Operative Unterstützung braucht der Knochen möglicherweise, wenn er durch eine Infektion des entfernten Zahns geschädigt wurde. Hier kann man direkt bei der Zahnentfernung helfen, indem man mit winzigen Knochenstücken (meist halb so groß wie ein kleiner Fingernagel) defekte Wände repariert. Bereits die Reparatur der Wand reicht aus, um oben beschriebene Regeneration zu starten.
Natürlich gibt es große Knochendefekte, die mit größeren Maßnahmen dann sowieso von einem erfahrenen Chirurgen behandelt werden.
Warum dann nicht gleich einen mit Eigenknochen arbeitenden Behandler aufsuchen?
Weil es David gegen Goliath unterstützt
Die Vielzahl von Angeboten von Kunstknochen und Kunstmembranen ist unglaublich groß.
Der einzelne Patient hatte am Ende das Gefühl, seinen eigenen Knochen benutzen zu lassen wäre nur ein weiteres dieser vielen Angebote.
Tatsächlich braucht er in den meisten Fällen, besonders in der Implantatchirurgie und dafür notwendiger Knochenkonstruktion, nur seinen eigenen Knochen.
Der Patient wird über diese Möglichkeit unzulänglich aufgeklärt, da die Industrie kein Interesse daran hat und der mit Eigenknochen und -gewebe behandelnde Chirurg kein vergleichbares Marketing zur Verfügung hat und nicht die Zeit findet seine Ergebnisse zu veröffentlichen.
Die Industrie hat kein Interesse, da sie kaum Profit daran machen kann, einem Patienten seinen eigenen Knochen und Gewebe einzusetzen.
Weil es ethische Werte strahlen lässt
Zusätzlich wird der Patient durch Behandler mit wenig chirurgischer Erfahrung verunsichert. Ihm wird suggeriert, dass der Einsatz von Eigenknochen, die Operation vergrößere und Schmerzen verursache. Meinten es diese Behandler mit ihm ehrlich, würden sie ihn an erster Stelle zu einem Chirurgen schicken und selbst auf die Behandlung des Patienten verzichten. Dies würde vielen Patienten Schmerzen ersparen und eine schnellere Heilung ermöglichen.
Der Einsatz von Kunstknochen ist außerdem sehr verbreitet, da er von unerfahrenen Behandlern in Situationen eingesetzt wird, in denen zwar überhaupt gar kein Knochen benötigt würde, er sich aber trotzdem gut abrechnen lässt.
Insbesondere diese Fälle führen zum vermeintlichen Erfolg des Kunstknochens, der scheinbar häufig ohne Probleme einheilt. Ein Großteil von der Industrie unterstützter Studien funktioniert auf diese Weise.
Tatsächlich handelt es sich in diesen Fällen um Körperverletzung. Denn eine unnötige Operation auszuführen ist unethisch. Noch dazu bekommen einige dieser Patienten durch Reaktionen ihres Körpers auf den Kunstknochen gesundheitliche Beschwerden.
Dennoch hat der profitable Einsatz von Kunstknochen und Kunstmembranen auch viele Chirurgen zum Einsatz mit schneller lukrativer Abrechnung verführt.
Weil es die Guten sichtbar macht und hilft, sie zu finden
Das Eigenknochen- und Eigengewebesiegel soll den Chirurginnen und Chirurgen helfen, die ihren Patientinnen und Patienten nur das Beste geben: Möglichst wenig Operation mit möglichst viel Erfolg. Die beste Operation ist eben immer noch keine Operation.
Das Eigenknochen- und Eigengewebesiegel macht es jedem Behandler mit einem einfachen Zeichen möglich zu signalisieren, dass man auf Kunstknochen und Kunstmembranen völlig verzichtet und nur körpereigenen Knochen und Gewebe des Patienten einsetzt.
Das Siegel für Eigenknochen und Eigengewebe macht es für Patientinnen und Patienten leicht, Behandler zu erkennen und zu finden, die nur körpereigenen Knochen und Gewebe einsetzen.